Schulhofumgestaltung
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. April 2010 um 18:16 Uhr Geschrieben von: Hans Kemeny
Liebe Schüler, Lehrkräfte und Eltern,
gemeinsam wollen wir ein ambitioniertes Projekt erfolgreich in die Tat umsetzen: Die Umgestaltung des Schulhofes.
Das Ziel des Projektes ist die Förderung und Stärkung der Identifikation der Schüler, Lehrer und Eltern mit unserem Gymnasium am Mühlenberg als einem langjährigen Lernort, insbesondere durch eine wesentliche Verbesserung der Lern- und Aufenthaltsqualität in der Schule. Ebenso wichtig sind dabei die nachhaltigen Auswirkungen, der durch die pädagogischen, sozialen und demokratischen Vorge-hensweisen initiierten Prozesse bei allen Beteiligten.
Wir wollen mit dem Projekt gestalten und fördern:
Erreichen von Nachhaltigkeit
- Förderung der Gestaltungskompetenz (mit Sach-, Planungs-, Handlungs-,Pflege- und Bewertungskompetenz)
- Anwendung neuer Lernmethoden zur Umsetzung der Ziele
- Entwicklung eigener Kriterien für ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit
Verstärkte Partizipation
- Erreichung von Planungskompetenz für einen eigenverantwortlichen Umgang mit eigenen Lebensräumen
- Einbeziehung der Lehrerschaft mit einer Kompetenzerweiterung in puncto fächerübergreifender Diskurs
- Einbeziehen von interessierten Teilen der Elternschaft
Gewaltprävention
- Abbau von Aggressionen durch die Betonung altersgemäßen Spiel- und Ruhezonen und der entsprechend sinnvollen Trennung von Spiel- und Ruhezonen
- Geeignete Rückzugsorte für jüngere und ältere Schüler
- Angemessener Umgang mit der ihnen anvertrauten Umgebung
Warum machen wir das
Unsere Kinder verbringen einen Großteil ihrer Zeit an der Schule und werden dort maßgeblich in ihren Werten und Wertvorstellungen geprägt, auch von den sie dort umgebenden Einstellungen, Verhaltensweisen und der angebotenen Umgebung.
Ziel ist es dabei, Schüler, Lehrer- und Elternschaft von Beginn an maßgeblich zu beteiligen, bei der Ideenfindung, der Planung, der Umsetzung und der späteren Pflege des Geländes.
Diese gemeinsame Beteiligung aller fördert die soziale Handlungskompetenz der Schüler, trägt durch das gemeinsame Planen und Handeln wesentlich zum Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schule bei. Um eine möglichst große Identifikation mit diesem Projekt zu erreichen, ist eine dauerhafte Einbindung aller Projektphasen der Schulhofumgestaltung in den Schulalltag eingeplant.
Dieses Projekt kommt den Forderungen entgegen, die Schule stärker eigenverantwortlich wirken zu lassen und das soziale Miteinander der gesamten Schule zu fördern.
Vorgehensweise
In einem mehrstufigen Phasenprojekt werden von der Sammlung der Wünsche, über die Planung des Geländes, dem Ansprechen und Sammeln von Sponsoren und Spenden bis zur Umsetzung in einer breit angelegten Arbeitsaktion im Schulhof alle Schritte und Maßnahmen aufgeplant, festgehalten und realisiert. Der Zeitplan wird sich an dem Erreichen einer finanziellen Mindestdeckung (voraussichtliche Bedarf ca. 60.000 Euro) und den jahreszeitlichen Pflanzmöglichkeiten (Herbst 2010 oder Frühjahr 2011) richten. Dazu werden wir am 15. März 2010 ein Aktivteam gründen, das möglichst paritätisch aus Schüler, Lehrer- und Elternschaft besetzt wird.
Bisherige Maßnahmen
Der Vorstand des Fördervereins Gymnasium am Mühlenberg e.V. hat sich im Laufe des vergangenen Halbjahres ein erstes Konzept überlegt, wie ein solches Projekt realisiert werden kann. Angefangen von den finanziellen Rahmenbedingungen bis hin zur Einbindung aller Beteiligten an der Schule. Wir haben bereits im Elternkreis einen engagierten Garten- und Landschaftsbauer gefunden, der über Erfahrung in der Umgestaltung von Schulhöfen verfügt. Gemeinsam mit den Schülern wurde der Schulhof vermessen und in einer ersten Umfrage der Schüler wurden eigene Wünsche und Ideen gesammelt. Parallel haben wir einen Informationsabend mit den Projektleitern der erfolgreich durchge-führten Schulhofumgestaltung am Carl-Jacob-Burckhardt Gymnasium durchgeführt.
Während des Schulentwicklungstages am 1. Februar hat eine Gruppe von Lehrkräften kurzfristig realisierbare Projekte und langfristig Wünschbares erarbeitet, was gut zu den bisher geäußerten Ideen passt.
Bevor nun über Wünsche gesprochen und Ideen bewertet werden, erste Modelle und skizzenhafte Lösungsvorschläge entstehen, wird das Aktivteam eingesetzt um die nächsten Schritte zu planen und in kleineren Gruppen zu realisieren.
Wir halten Sie auf dem Laufenden
Wir werden regelmäßig auf der Website des GaM berichten und in der Aula der Schule Modelle und den dokumentierten Fortschritts des Projekts zur Einsicht ausstellen.
Ganz wichtig
Mitmachen kann jeder, der Interesse hat oder jemanden kennt, der Interesse hat sich zu beteiligen, in welcher Form auch immer. Sprechen Sie uns an (gerne per E-Mail unter
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).
Machen Sie mit, es lohnt sich für alle.
Hans Kemeny Dr. Wolfgang Czieslik
Vorstand des Fördervereins GaM e.V. Schulleiter GaM


