Orientierungsstufe
Orientierungsstufe
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- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 10. April 2012 15:33
- Geschrieben von AC
Warum? Die Grundschule gibt in der 4. Klasse eine Empfehlung zum weiteren Schulbesuch. Die Eltern entscheiden, welche Schule ihr Kind ab der 5. Klasse besuchen soll. Die Orientierungsstufe gibt Eltern und Kindern Entscheidungshilfen, ob die besuchte Schulform für den weiteren Bildungsweg geeignet ist. Wenn das Kind keine Empfehlung zum Besuch des Gymnasiums hat, ist eine Beratung der Eltern an der empfohlenen oder der gewünschten Schulart verpflichtend. Wenn Sie die Beratung am GaM wahrnehmen möchten, lassen Sie sich über das Sekretariat der Schule einen Termin geben. Die Orientierungsstufe gibt Eltern und Kindern Entscheidungshilfen, ob die besuchte Schulform für den weiteren Bildungsweg geeignet ist.
Wie lange? Die Orientierungsstufe erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Durch die Einführung des 8-jährigen Bildungsgangs wird die Wochenstundenzahl erheblich erhöht.
Wie? Während dieser Zeit findet ein intensiver Kontakt zwischen Elternhaus und Schule statt, um die Entwicklung der Kinder aufmerksam zu beobachten. Es ist während der Orientierungsstufe jeweils am Schuljahresende möglich, die Schulart zu wechseln, wenn dies für eine bessere Entwicklung des Kindes angezeigt ist. Am Ende der 5. Klasse erfolgt ein Schulwechsel nur mit Zustimmung der Eltern. Am Ende der 6. Klasse kann die Klassenkonferenz eine Schrägversetzung aussprechen, wenn das Kind den Anforderungen der nächsten Klasse nicht gewachsen sein wird. Das ist in der Regel der Fall, wenn mehr als eine mangelhafte Leistung vorliegt. Eine Schrägversetzung bedeutet für die Kinder keinerlei Zeitverlust: so findet ein Wechsel von der 5. Klasse des Gymnasiums in die 6. Klasse der Regional- bzw. Gemeinschaftsschule statt, entsprechend wird am Ende der 6. Klasse verfahren. Es ist wichtig, am Ende der 6. Klasse über die weitere Schullaufbahn zu entscheiden, weil die Mittelstufe des Gymnasiums in der Regel ohne Klassenwiederholung durchlaufen werden muss.
GaM? Das Gymnasium am Mühlenberg hat langjährige, gute Kontakte zu den Grundschulen der Umgebung. Die Lehrerinnen und Lehrer, die in der Orientierungsstufe unterrichten, besuchen regelmäßig den Unterricht der 4. Klassen. Auch nach der Umschulung reißt dieser Kontakt nicht ab.
Wir versuchen, den Übergang von der Lernformen der Grundschule zur Arbeitsweise eines Gymnasiums schonend zu gestalten; auch dafür sind die Kontakte zur Grundschule sehr wichtig.
Die neuen 5. Klassen werden so zusammengestellt, dass alle Kinder der alten Grundschulklassen wieder in eine Klasse kommen. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten in der Orientierungsstufe eng zusammen und halten auch intensiven Kontakt zu den Eltern, um frühzeitig Fehlentwicklungen entgegenzusteuern. Sorgfältig erstellte Lernpläne helfen, auftretende Probleme einzugrenzen oder zu beheben.

