Geisteswissenschaften

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„Damals gilt, was heute gilt: Bin ich inspiriert, geht alles gut, doch versuche ich es richtig zu machen, gibt es ein Desaster.“ (Keith Johnstone 1993).

Da uns der Theaterworkshop im Theater Combinale zum Drama "Wilhelm Tell" so gut gefallen hatte, lag die Idee nahe, dieses Theater ein weiteres Mal aufzusuchen. Die Klasse 8a des Gymnasiums am Mühlenberg besuchte die Improvisationstheater-Vorstellung zu Weihnachten: 5,4,3,2,1 - LOS!

Das Reizvolle am Theater ist, dass viele Künste zur Aufführung beitragen: Literatur, Musik, Tanz. Theaterspiel beruht auf der Fähigkeit des Menschen, aus sich herauszugehen und in die Rolle eines anderen zu schlüpfen. Dafür gibt es viele Spielarten, eine davon ist das Improvisationstheater (Improtheater). Keith Johnstone schuf in den 1970er Jahren in England die populärste Form des Imrovisationstheaters: Theatersport. Beim Theatersport treten zwei Mannschaften in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und versuchen, durch besonders gute Szenen die Gunst des Publikums zu erlangen.

Beim Improtheater werden sämtliche Darstellungsformen wie Sprech- und Bewegungsakte, kurze Szenen, die musikalische Begleitung in die theatralische Umsetzung einbezogen. Die Interaktion zwischen Publikum und Akteuren ist enorm; die Zuschauer sind live dabei, wenn aus ihren Themenvorschlägen Geschichten auf der Bühne entstehen. Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a wurden aufgefordert, ihre Ideen vor Beginn der Vorstellung aufzuschreiben, zu bestimmten Fragen Antworten zu notieren. Diese Zettel wurden in die Improtheatervorstellung eingebaut.

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"Der Theaterbesuch hat mir sehr gut gefallen. Ich musste fast ununterbrochen lachen. Das man reinrufen durfte, gefiel mir gut, denn die Szenen wurden dann auf das Publikum abgestimmt. Ich bewundere die Schauspieler, weil ihnen immer tolle Sachen eingefallen sind." Stefanie

"Der Tag im Theater Combinale, wo "Mitmachtheater" stattfand, gefiel mir gut. Ich fand es lustig und ich muss sagen, es hat mich sehr unterhalten! Es mussten auch Zuschauer auf die Bühne. Das war sehr amüsant, da es nur Schüler aus unserer Klasse waren. Die anschließende Zeit in der Stadt war aber auch ganz schön." Max